Im 1. Obergeschoss des Altbaus, vor dem Fachraum der Gesellschaftswissenschaften, werden regelmäßig Ausstellungen organisiert. Oft sind es Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler aber auch Leihgaben und Wanderausstellungen von Museen, Gedenkstätten oder anderen Bildungseinrichtungen. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die aktuelle Ausstellung vor, geben ggf. einen kleinen digitalen Einblick – und laden Sie herzlich ein, sie bei uns zu besichtigen.

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Aktuelle Ausstellung

Ausstellung Volksbund

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„Menschenrechte im Krieg“

Die Ausstellung bildet die historische Entwicklung der Menschenrechte und deren Bedeutung für die Arbeit des Volksbundes sowie die Ahndung von Menschenrechtsverletzungen in aktuellen Konflikten ab. Die Geschichte der Genfer Konventionen wird ebenso dargestellt wie die Rolle des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Exemplarische Biografien zeigen Opfer von Menschenrechtsverletzungen, aber auch Menschen, die sich im Kampf für Menschenrechte verdient gemacht haben.

Diese Posterausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Menschenrechtszentrum und dem wissenschaftlichen Beirat des Volksbundes. Sie ist mit viel Bildmaterial und kurzen, prägnanten Texten so aufgebaut, dass sie vom Hauptschul- bis hin zum Gymnasialbereich und auch außerschulisch nutzbar ist.

Weitere Informationen zur Ausstellung.

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Wanderausstellung der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau

AUF BIEGEN UND BRECHEN
Geschlossener Jugendwerkhof Torgau 1964 – 1989

Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war offiziell die einzige geschlossene Disziplinierungseinrichtung für Jugendliche in der DDR und unterstand direkt dem Ministerium für Volksbildung. Während seines Bestehens vom 1. Mai 1964 bis zum 11. November 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur „Anbahnung eines Umerziehungsprozesses“ eingewiesen, die in anderen staatlichen Erziehungseinrichtungen negativ aufgefallen waren. Doch hatten sie weder Straftaten begangen noch gab es eine richterliche Anordnung für die Einweisung. Eiserne Disziplin und paramilitärischer Drill sollten eine Veränderung ihres Verhaltens bewirken, vor allem die Bereitschaft, sich den „sozialistischen Lebensnormen“ unterzuordnen.
Auf dreizehn Rollups informiert die Ausstellung über die Geschichte des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau. Anhand von Fotos, Dokumenten und Begleittexten wird der menschenunwürdige Alltag der Jugendlichen nachgezeichnet, die diese gefängnisähnliche Unterbringung durchlaufen mussten.

Die Ausstellung ist bis zum 7. April 2017 an unserer Schule.

Link zur Gedenkstätte Torgau

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Link zum Bericht über die Teilnahme an einem Workshop der Friedrich Ebert Stiftung

FES Veranstaltung E 61